Fächer


Deutsch

Das Unterrichtsfach Deutsch stellt im Rahmen des deutschen Schulsystems ein Pflichtfach dar. Eine wesentliche Aufgabe des Faches an der Sekundarschule ist ein Beitrag zur sprachlichen, literarischen und medialen Bildung der Schülerinnen und Schüler.

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Die 7c stellt Szenen und Handlungsstränge aus der Lektüre „Löcher“ von Louis Sachar als Schattenspiel dar.

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Der E-Kurs 8 setzt die Kurzgeschichte „Die Küchenuhr“ von Wolfgang Borchert szenisch um.

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Projekt „Lesen durch Hören“, Jahrgang 8

Was bedeutet das für unsere Schule?

Der Deutschunterricht an unserer Sekundarschule baut auf den in der Grundschule erworbenen sprachlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf. Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Kompetenzen zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation sowie im Umgang mit Texten und Medien. Voraussetzung dafür sind spezifische Methoden und Techniken, die im Deutschunterricht eingeführt und variantenreich auf verschiedene Sprechsituationen angewendet werden.

Ziel des Deutschunterrichtes ist es, den Lernenden zu helfen, ihre verbale Ausdrucksfähigkeit zu verbessern und sie zu einem authentischen Schreibstil zu führen. Dabei bemüht sich der moderne Deutschunterricht, Fördermöglichkeiten für unterschiedliche Begabungstypen zu schaffen. Aber anders als früher verlangt er heute einen stärkeren Eigenanteil: Es wird erwartet, dass sich die Schülerinnen und Schüler bei entsprechender Hilfestellung eigenständiger in den unterschiedlichen Lernprozessen des Unterrichtsfaches einbringen.

Die Bedeutung des Deutschunterrichts liegt letztlich in der durch ihn vermittelten sprachlichen Bildung, die die Grundlage für die Weiterentwicklung in Schule und Beruf ist. Eine sichere Ausdrucksfähigkeit, ein authentischer Schreibstil und der interpretative Umgang mit Sach- und literarischen Texten befähigen die Schülerinnen und Schüler zu einer selbstständigen und eigenverantwortlichen Weiterbildung, die anwendungsorientiert ist und die jungen Menschen in die Lage versetzt, am kulturellen Leben teilzuhaben und dieses aktiv mitzugestalten. So verstanden leistet der zeitgemäße Deutschunterricht einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Gestaltung und Bewältigung von Lebenspraxis.

DaZ (Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache)

An der Sekundarschule Altena/Nachrodt-Wiblingwerde wird die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern besonders bedacht, sodass für die Schülerschaft, die Deutsch als Zweit-oder Fremdsprache kennenlernt, Sprachförderklassen eingerichtet werden. Die aktuelle Sprachförderklasse besteht aus sechs Mädchen und sieben Jungen, die gemeinschaftlich ihren Wortschatz, ihr grammatikalisches Wissen und ihre Sprachfähigkeiten im Allgemeinen ausbauen.

Das spielerische und das kooperative Lernen steht dabei im Vordergrund, sodass neben dem DaZ-Arbeitsmaterial auch Partnerdiktate, Lernwortboxen und eine eigene kleine Bücherei zur Verfügung stehen.

Egal, ob man keine oder nur geringe  Sprachkenntnisse besitzt,  hier  lernt man zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Welt, wie z.B. dem Iran, der Türkei,  Bulgarien, Rumänien oder Griechenland, Deutsch.

Neben dem Sprachlernen, werden auch das kreative Schreiben und das Miteinander gefördert, sodass Schreibwettbewerbe und Teamtrainings zum Alltag der Schülerinnen und Schüler der Internationalen Klasse gehören.

 

 

 

Englisch

Englisch ist für fast alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland die erste Fremdsprache, die sie erlernen. Die Schülerinnen und Schüler haben bereits grundlegende Englischkenntnisse im Grundschulunterricht erworben und führen die Sprache bis zum Schulabschluss fort.

Der Unterricht in Englisch orientiert sich an der Vermittlung der grundlegenden kommunikativen Kernkompetenzen Lesen, Sprechen, Hören und Schreiben, die gleichermaßen geschult werden. Die im Englischunterricht behandelten Themen entstammen der Lebenswelt junger Leute in englischsprachigen Ländern, die altersgemäß auch einen Lebensweltbezug für unsere Schülerinnen und Schüler aufweisen, so dass sie sich darin wiederfinden können. Auf diese Weise wird auch das interkulturelle Verständnis gefördert.

An der Sekundarschule Altena-Nachrodt-Wiblingwerde wird in der Sek I mit dem Lehrwerk „Englisch G 21“ gearbeitet. Die individuelle Forderung der Schülerinnen und Schüler wird im Englischunterricht durch die innere und äußere Differenzierung umgesetzt. Die Umsetzung der Methodenkompetenzen im Englischunterricht stellt bei der Förderung des selbstständigen Lernens der Schülerinnen und Schüler einen wichtigen Aspekt dar. Zur individuellen Förderungen werden vielfaltige Mittel zur Differenzierung eingesetzt.

Ab Klasse 7 werden die Schülerinnen und Schüler verstärkt auf kooperativen Sprechsituationen vorbereitet, um der besonderen Rolle der Kommunikationsfähigkeit in der Fremdsprache Rechnung zu tragen. Mit zunehmendem Kompetenzzuwachs wird außerdem eine schriftliche Prüfung durch eine mündliche Prüfung ersetzt.

 

 

Englisch E-Kurs, Jahrgang 7, Schuljahr 2017/18

Mathematik

Der Mathematikunterricht hat das Ziel, dass Schülerinnen und Schüler zum einen Erscheinungen aus Natur, Gesellschaft und Kultur mit Hilfe der Mathematik wahrnehmen und verstehen (Mathematik als Anwendung), zum anderen mathematische Gegenstände und Sachverhalte, repräsentiert in Sprache, Symbolen und Bildern, als geistige Schöpfungen verstehen und weiterentwickeln (Mathematik als Struktur) sowie in der Auseinandersetzung mit mathematischen Fragestellungen auch überfachliche Kompetenzen erwerben und einsetzen (Mathematik als kreatives und intellektuelles Handlungsfeld).

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Hierbei erkennen sie, dass Mathematik eine historisch gewachsene Kulturleistung darstellt. Zugleich erleben sie Mathematik als intellektuelle Herausforderung und als Möglichkeit zur individuellen Selbstentfaltung und gesellschaftlichen Teilhabe. Sie entwickeln personale und soziale Kompetenzen, indem sie lernen,

  • gemeinsam mit anderen mathematisches Wissen zu entwickeln und Probleme zu lösen (Kooperationsfähigkeit als Voraussetzung für gesellschaftliche Mitgestaltung) sowie
  • Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen und bewusst Lernstrategien einzusetzen (selbstgesteuertes Lernen als Voraussetzung für lebenslanges Lernen).

Der Mathematikunterricht vermittelt prozessbezogene Kompetenzen (Modellieren, Probleme lösen, Umgang mit Werkzeugen und Argumentieren/ Kommunizieren) in der Auseinandersetzung mit den Inhaltsfeldern Arithmetik/ Algebra, Stochastik, Geometrie

Die SuS erlangen durch handlungsorientierte Arbeitsweisen Entdeckungen in mathematische Zusammenhänge und vertiefen diese durch individuelle Übungsformate.

Der Mathematikunterricht wird durchgehend durch zwei Lehrkräfte durchgeführt, wodurch differenziertes und individuelles Lernen ermöglicht wird. Die Klassenarbeiten sind ebenfalls differenziert konzipiert, wodurch jedes Kind auf seinem Niveau arbeiten kann.

Zu  Beginn der Jahrgangsstufe 5 steht die Wiederholung und Vertiefung der Inhalte aus der Grundschule an. Diagramme, Datensammlungen und Auswertungen folgt die Auseinandersetzung mit einfachen geometrischen Formen und Zeichnungen. Es folgt die Zahlbereichserweiterung und der rechnerische Umgang in den vier Grundrechenarten. Nach dem kompetenten und sicheren Verständnis von Größen und Einheiten erfolgt am Ende der Klasse 5 die neue Auseinandersetzung mit Bruchdarstellungen und dem Rechnen mit Brüchen.

Wahlpflichtfach (WP I) ab Jahrgang 6

Ab Klasse 6 gibt es auf dem Stundenplan neben Mathematik, Deutsch und Englisch ein viertes Hauptfach: das Wahlpflichtfach, kurz WP I, genannt. Wählbare Fächer sind:

Welche Bedeutung haben die Wahlpflichtfächer?
Mit der Wahl eines dieser Fächer bildet Ihr Kind einen Schwerpunkt in seiner Schullaufbahn. Mit der Wahl eines Faches wird keine Vorentscheidung für den Schulabschluss getroffen. Alle Fächer sind für die Schulabschlüsse gleichwertig. Die Benotung hat allerdings ein starkes Gewicht bei der Vergabe des Schulabschlusses am Ende des 10.Schuljahres. Das Wahlpflichtfach ist ein Hauptfach, in dem auch Klassenarbeiten geschrieben werden

Was muss bei der Wahl beachtet werden?
Ihr Kind sollte das Fach wählen, für das es sich am meisten interessiert, denn die Freude am Lernen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, gute Leistungen zu erbringen.

Gesellschaftslehre

Das Unterrichtsfach „Gesellschaftslehre“ ist ein Integrationsfach; es fasst die drei Fächer Geschichte, Erdkunde und Politik zusammen.

Wie muss man sich das praktisch vorstellen?

In der Praxis bedeutet das, dass entweder ein Teilfach den Schwerpunkt einer Unterrichtsreihe bildet und Bezüge zu den anderen beiden Teilfächern hergestellt werden oder dass ein Gegenstand gleichwertig aus der Perspektive aller drei Teilfächer betrachtet wird. Vor diesem Hintergrund bringen die drei Fächer des Lernbereichs ihre jeweils eigenständige Perspektive in den Aufbau gesellschaftswissenschaftlicher Kompetenz bei den Schülerinnen und Schülern ein.

Geht es beispielsweise um das Thema „Leben im antiken Rom“ im 5./6. Schuljahr, dann steuert das Fach Erdkunde Informationen zur geographischen Lage der antiken Weltstadt Rom bei, während das Fach Geschichte ein differenziertes Bild vom konkreten Alltag der Menschen zeichnet. Der Teilbereich Politik schließlich macht deutlich, wie die Bürger, Nichtbürger und Sklaven unter dem bestehenden Machtgefüge lebten und wie die riesige Stadt verwaltet und organisiert wurde.

Neben den inhaltlichen Stundenschwerpunkten erhalten die Schülerinnen und Schüler auch eine Methodenschulung, die es ihnen auf die Dauer ermöglicht, sich selbstständig und fundiert mit entsprechenden Inhalten auseinandersetzen zu können. Dazu müssen die Schülerinnen und Schüler lernen, eine Beschreibung, Deutung und Auswertung von Tabellen, Diagrammen, Schaubildern, Karikaturen, Karten und Klimadiagrammen vorzunehmen und daraus entsprechende Schlüsse / Erkenntnisse zu ziehen.

Die Anwendung verschiedener Unterrichtsmethoden auf wichtige Lehrstoffe soll die Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen Lernen herausfordern und ihnen ermöglichen, Erfahrungen aus der Geschichte auf unsere Gegenwart anwenden zu können. Zugleich und nicht zuletzt geht es darum, dass sie Einsichten in die heutigen gesellschaftlich und geopolitisch wirksamen Strukturen und Prozesse bekommen, die sie als künftige Staatsbürger befähigen, unsere demokratisch verfassten Gemeinwesen weiterzuentwickeln und mitzugestalten.

Hauswirtschaft

Der Bereich Hauswirtschaft trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler vielfältige Aufgaben der Arbeit in Haushalt und Beruf möglichst selbständig planen, organisieren, ausführen und reflektieren. Durch die Arbeit in der Schulküche wird das kooperative Arbeiten gefördert. Hauswirtschaftliche Grundbildung bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler aktuelle gesellschaftliche Bedingungen und Problemfelder in den Bereichen Konsum, Gesundheit, Umwelt und Haushaltsführung verstehen und kompetent beurteilen sowie mit Ressourcen verantwortungsvoll umgehen.

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Die Inhaltsfelder dieses Faches sind:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung: Verarbeitung von Lebensmitteln unter Berücksichtigung ernährungsphysiologischer und gesundheitlicher Aspekte
  • Alltagsvorstellungen zu Essen und Ernährung: Auseinandersetzung mit den eigenen Ernährungsstilen und Essgewohnheiten
  • Ernährung und Esskultur: Ernährungsstile und Essgewohnheiten aufgrund unterschiedlicher Lebensumstände und Haushaltsstrukturen; Lebens- und Ernährungsgewohnheiten in anderen Ländern
  • Ökonomie und Ökologie der Nahrungsmittelproduktion: Prozesse der Erzeugung, Verarbeitung, Verteilung, Nutzung und Entsorgung von Nahrungsmitteln; gesundheitliche, ökologische und ökonomische Aspekte

Informatik

Hier erlernen die Schülerinnen und Schüler neben den wesentlichen IT-Grundlagen die wesentlichen Kompetenzen im Bereich der Daten- und Textverarbeitung sowie eine erste schülernahe Programmiersprache.

Wesentliches Ziel des Informatikunterrichts ist die Einübung eines kompetenten Umgangs mit Textverarbeitungs-, Kalkulations-, und Präsentationsprogrammen. Sie erlernen den sicheren Umgang mit Word, Excel, PowerPoint und anderen Arbeitsprogrammen. Ebenso steht der sichere Umgang in Bild- und Videobearbeitung im Vordergrund.

Zudem vermittelt der Informatikunterricht die Einführung in schülernahe Programmiersprachen, mit denen Simulationen, Internetseiten und Projekte geschrieben und verarbeitet werden. Dieser produktorientierte Ansatz ermöglicht handlungsnahe und motivierende Arbeitsprozesse.

Die gut ausgestatteten Informatikräume an beiden Standorten ermöglichen sämtliche Sozialformen wie Einzel-, Partner- oder Kleingruppenarbeit. Zudem bieten die individuellen Serverzugänge den Schülern die Möglichkeiten, sämtliche Arbeitsprodukte zu speichern und selbstständig weiterzuarbeiten.

Kunst

Das Fach Kunst wird an der Sekundarschule Altena/ Nachrodt-Wiblingwerde zweistündig unterrichtet. Im Kunstunterricht erlernen die Schülerinnen und Schüler Grundlagen des Malens, Zeichnens und plastischen Gestaltens, um ihren Erfahrungen, Gefühlen und Vorstellungen individuellen bildnerischen Ausdruck zu geben.

Das Fach Kunst ist handlungsorientiert, kommunikativ und abwechslungsreich. Es thematisiert das, was wir täglich ein Leben lang tun: sehen – gestalten – beurteilen – entscheiden.

Kunst fördert das Selbstbewusstsein und eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit Kreativität zu erleben. Durch das künstlerische Handeln können die Schülerinnen und Schüler sowohl ihre eigene als auch fremde Sichtweisen, Erlebnisse und Erkenntnisse verarbeiten.

Weiterhin können sie sich im Fach Kunst frei und fantasievoll entfalten und auch experimentieren. Nicht nur das Ergebnis wird dabei wichtig, sondern auch die Erfahrungen auf dem Weg dorthin.

Jede Schülerin und jeder Schüler sollte die Chance erhalten, im Laufe seiner Schulzeit mit möglichst vielen Sparten der Kunst in Berührung zu kommen. Vielleicht stellt der eine oder andere fest, ob er oder sie eine besondere Neigung oder Begabung besitzt und diese vielleicht auf Dauer ausüben möchte.

Regelmäßig finden in unserem Schulgebäude Ausstellungen der künstlerischen Arbeiten von Schülerinnen und Schüler statt und präsentieren somit die Ergebnisse der Unterrichtsarbeit.

 

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Musik

Im Musikunterricht gibt es viel zu entdecken!

Singen, Instrumente kennenlernen und spielen, Musik komponieren und aufführen gehört genauso dazu wie Musik hören, die eigenen Erfahrungen mit Musik in Sprache und Symbolen ausdrücken und ordnen können oder sich selbst als Teil einer Präsentation mit anderen erleben.

Zum einen hat hier die Musik Platz, die die Schülerinnen und Schüler kennen und mögen; darüber hinaus lernen sie im Laufe der Schulzeit aber auch möglichst viele andere, vielleicht noch nicht so bekannte „Musiken“ kennen.

So fördert und fordert das Fach Musik auf vielfältige und motivierende Weise Kreativität, Konzentration, soziale Kompetenzen und Reflexionsvermögen.

Naturwissenschaften

Naturwissenschaft und Technik prägen unsere Gesellschaft in wesentlichen Aspekten und bestimmen damit auch Teile unserer kulturellen Identität. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse dienen als Basis für ein zeitgemäßes und aufgeklärtes Weltbild und liefern eine Grundlagen für bedeutende technische und gesellschaftliche Fortschritte.

Der Lernbereich Naturwissenschaften wir durch drei Fachbereiche geprägt:

  • Biologie
  • Chemie
  • Physik

Die drei Fächer im Lernbereich Naturwissenschaften leisten einen gemeinsamen Beitrag zum zentralen Bildungsziel.

Die naturwissenschaftliche Grundbildung liefert eine Grundlage für bedeutende technische und gesellschaftliche Erkenntnisse. Die Grundbildung ermöglicht eine aktive Teilhabe an gesellschaftlicher Kommunikation und Meinungsbildung über technische Entwicklungen und naturwissenschaftliche Forschung und ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil von Allgemeinbildung.

Der naturwissenschaftliche Unterricht knüpft an den Sachunterricht der Grundschule an. Durch die Lebenswelt- und Praxisbezüge leistet der Unterricht auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Berufsorientierung. Weiterhin werden im naturwissenschaftlichen Unterricht Sicherheitsaspekte, Gesundheits- und Verkehrserziehung mit einbezogen.

An der Sekundarschule findet der naturwissenschaftliche Unterricht in den Klassen 5 bis 8 statt. In den beiden ersten Schuljahren beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Inhaltsfeldern:

  • Körper und Leistungsfähigkeit
  • Lebensräume und Lebensbedingungen
  • Sexualerziehung
  • Sinne und Wahrnehmung
  • Sonne, Wetter, Jahreszeiten
  • Stoffe und Geräte des Alltags

Innerhalb der Inhaltsfelder werden übergreifend biologische, chemische und physikalische Aspekte berücksichtigt.

Bilder aus dem Inhaltsfeld „Sinne und Wahrnehmung“

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Praktische Philosophie

Praktische Philosophie ist Ersatzfach für den (evangelischen, katholischen, christlich-orthodoxen oder islamischen) Religionsunterricht. Den Unterricht in Praktischer Philosophie besuchen die Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen, weil sie keiner Konfession angehören oder sich aus Gewissensgründen (ab 14 Jahre und älter) vom Religionsunterricht abgemeldet haben bzw. als noch nicht Religionsmündige (unter 14 Jahren) von ihren Eltern abgemeldet worden sind.

Die Praktische Philosophie behandelt alle Fragen, die das Zusammenleben der Menschen betreffen. Solche Fragen müssen besprochen, in ihrer Tiefe und Weite ausgelotet und mögliche Antworten mit Begründungen versehen werden. Das Philosophieren beginnt zunächst mit dem sich über Geschehnisse wundern und dem Stellen philosophischer Fragen, wie zum Beispiel: Was sind Wahrheit und Lüge? Warum suchen Menschen Freundschaft? Was ist menschenwürdiges Leben? Was ist der Sinn des Lebens? Haben Tiere Rechte? Warum haben Menschen Angst vor dem Tod? Inwiefern sollen wir die natürliche Umwelt achten? Was heißt vernünftig? Wie kann man logisch argumentieren?

Um auf solche Fragen Antworten zu finden oder zumindest größere Klarheit über mögliche Antworten zu erlangen, werden die Schülerinnen und Schüler mit zahlreichen Methoden des Philosophierens vertraut gemacht: Sie lesen und deuten Texte, interpretieren Bilder, führen Gespräche, klären Begriffe, deuten Filme, führen Rollenspiele aus, entwickeln Gedankenexperimente, gehen Internetrecherchen nach, führen Schreibgespräche, verfassen eigene Texte, lassen sich ins sokratische Gespräch einwickeln und natürlich zum Selbstdenken ermutigen.

Im Fach Praktische Philosophie an den Schulen Nordrhein-Westfalens sind die Themen in folgende sogenannte 7 Fragenkreise eingefasst:

1. Die Frage nach dem Selbst
2. Die Frage nach dem Anderen
3. Die Frage nach dem guten Handeln
4. Die Frage nach Recht, Staat und Wirtschaft
5. Die Frage nach Natur, Kultur und Technik
6. Die Frage nach Wahrheit, Wirklichkeit und Medien
7. Die Frage nach Ursprung, Zukunft und Sinn
Der Unterricht behandelt pro Schuljahr Teilaspekte aus allen 7 Fragenkreisen, wobei jeder Fragenkreis anhand folgender Schwerpunkte beleuchtet wird:

  • Die persönliche Perspektive, in der die subjektive Sichtweise und individuelle Urteils- und Handlungsmaßstäbe der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund stehen;
  • Die gesellschaftliche Perspektive, in der die eigenen Einschätzungen und Erfahrungen in größere Zusammenhänge gestellt werden;
  • Die philosophische oder ideengeschichtliche Perspektive, in der dies in Kontexte umfassender, grundlegender Fragestellungen gestellt wird.

Religionsunterricht

Quelle: Bildungsportal des Landes NRW

Welche besonderen Perspektiven bietet der Religionsunterricht heute?

Die Religionszugehörigkeit und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Religionen bilden die kulturelle Basis und Identität vieler Menschen. Religionsunterricht trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler eine eigene Wertehaltung entwickeln, sie kritisch überprüfen und Brücken des Respekts, des Verständnisses und Miteinanders aufbauen.

Je mehr Kinder und Jugendliche übereinander wissen, desto besser klappt das Zusammenleben. Auch im Mittelpunkt des Religionsunterrichts stehen Kenntnisse über Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Sie sollen im Religionsunterricht reflektiert und mit Leben gefüllt werden. Thema sind auch essentielle Fragen wie: Was bedeuten für mich Liebe, Leid, Tod, oder was ist der Sinn des Lebens? Religionsunterricht kann auch helfen, sogenannten „einfachen“ Lösungen entgegenzutreten, wie sie von manchen fundamentalistisch orientierten Gruppen angeboten werden. Er ermöglicht somit eine systematische und differenzierte Auseinandersetzung mit vielfältigen religiösen und moralischen Werten unserer Gesellschaft vor dem Hintergrund der eigenen konfessionellen Identität.

 Was lernen Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht?

Religionsunterricht bietet mehr als ethische Orientierung. Neben der Vermittlung von grundlegendem Wissen über die eigene Religion und ihren kulturellen und historischen Kontext schaut der Religionsunterricht hinter die „ersten“ und die „letzten“ Dinge, gerade auch dort, wo andere Wissenschaften keine Antworten geben können.

Schülerinnen und Schüler lernen im Religionsunterricht auf der Grundlage der heiligen Schriften ihres Bekenntnisses. An Beispielen aus der Geschichte und dem Leben sowie den Traditionen der Kirchen und Religionsgemeinschaften beschäftigen sich Kinder und Jugendlichen altersgemäß mit den Grundzügen eines religiös geprägten Lebens. So lernen sie Wertmaßstäbe und Orientierungen zu entwickeln, „hinter die Dinge zu sehen“ und die Welt als „Schöpfung“ zu verstehen.

Ein wichtiges Ziel des Religionsunterrichts ist dabei, das Zusammenleben mit Angehörigen anderer Glaubensgemeinschaften in gegenseitiger Achtung und Zuwendung zu fördern. Schülerinnen und Schüler lernen, dass Offenheit, Toleranz und Respekt zwischen Menschen und Gesellschaften mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen wichtig sind. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil der persönlichen Identitätsbildung.

Ist Religionsunterricht verpflichtend?

Bekenntnisorientierter Religionsunterricht ist ordentliches Unterrichtsfach, das auch benotet wird. Grundlage sind Artikel 7 des Grundgesetzes und Artikel 14 der Landesverfassung sowie das Schulgesetz für Nordrhein-Westfalen.

Der Religionsunterricht in einem Bekenntnis wird allgemein vom Schulministerium eingeführt. Der jeweilige Religionsunterricht wird in Übereinstimmung mit Grundsätzen der Kirche/Religionsgemeinschaft erteilt. Vom Ministerium wird in Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht und den Kirchen oder Religionsgemeinschaften auf die ordnungsgemäße Erteilung geachtet. Gehören an einer Schule mindestens zwölf Schülerinnen und Schüler demselben Bekenntnis an, so haben sie Anspruch auf bekenntnisorientierten Unterricht. Schülerinnen und Schüler, die dem betreffenden Bekenntnis angehören, sind zur Teilnahme am Unterricht verpflichtet. Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der Sekundarstufe l der weiterführenden Schulen, die am islamischen Religionsunterricht teilnehmen wollen, werden von ihren Eltern hierzu bei der vom ihrem Kind besuchten Schule angemeldet.

Ist eine Befreiung vom Religionsunterricht möglich?

Schülerinnen und Schüler können sich vom Religionsunterricht abmelden. Bei Schülerinnen und Schülern, die noch nicht 14 Jahre alt und somit noch nicht religionsmündig sind, erfolgt die Abmeldung durch die Eltern. Umgekehrt können Schülerinnen und Schüler, in Abstimmung mit der unterrichtenden Religionslehrkraft auch dann am Religionsunterricht teilnehmen, wenn sie dem jeweiligen Bekenntnis nicht angehören.

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe l, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, erhalten in vielen Schulen das verpflichtende Angebot „Praktische Philosophie“. In der Sekundarstufe ll wird das Fach „Philosophie“ erteilt.

In welchen Bekenntnissen wird Religionsunterricht angeboten?

An der Sekundarschule wird Religionsunterricht in drei Bekenntnissen angeboten:

  • evangelisch,
  • katholisch,
  • islamisch

Spanisch

Spanisch lernen, um die Welt zu bereisen!

Spanisch ist eine Weltsprache mit über 440 Millionen Sprechern und wird in 19 Ländern weltweit als Amtssprache gesprochen. In vielen Berufen sind heutzutage Spanischkenntnisse von Vorteil, wie z.B. im Tourismus, in der Wirtschaft und in der Informationstechnologie.

Im Spanischunterricht liegt der Fokus selbstverständlich auf dem Spracherwerb und der interkulturellen Handlungsfähigkeit, also der Fähigkeit, sich in einem spanisch-sprachigen Land zu orientieren und mit Menschen zu interagieren. Den Schülern wird die Vielfalt der spanischsprachigen Länder, Kulturen, Landschaften und Tiere, die man bereits in den Fotos sieht, näher gebracht und verführt sie hoffentlich dazu selber die spanischsprachige Welt zu erkunden.

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¡Vamos! ¡Adelante!

Ab der 8. Klasse können die Schülerinnen und Schüler als zweite oder dritte Fremdsprache Spanisch wählen. Wir arbeiten mit dem neuerschienen Lehrwerk ¡Vamos! ¡Adelante!, das kompetenz-orientiert aufgebaut ist und die Schüler in den kommunikativen, interkulturellen und methodischen Kompetenzen fördert. Der Unterricht wird in drei Wochenstunden erteilt, in denen viel Wert auf selbstständiges Lernen und die individuelle Förderung mit differenzierten Lernmaterialien gelegt wird. Der Spanischunterricht knüpft an die bereits erlernten Methoden aus dem Englischunterricht an.

Tapas y más

Das viele Spanisch lernen strengt manchmal an, daher kochen wir gerne Rezepte aus verschiedenen spanischsprachigen Ländern. Schließlich lernt es sich mit einem vollen Magen auch besser.

¡Hasta pronto en la clase de español!

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Sport

Der Sportunterricht findet entweder in der Lennehalle oder in der Turnhalle statt. Beide Turnhallen und die anderen Sportstätten befinden sich in direkter Nähe zur Schule. Weiterhin besteht die Möglichkeit in den Sommermonaten das Mestekämperstadion unterhalb der Schule zu nutzen. Mit Tartan- Laufbahn, Kunstrasenplate, Tartan- Weitsprunganlage und den Tartan- Spielfeldern bietet es ideale Sportmöglichkeiten.

Die fünften Klassen erhalten neben zwei Sportstunden zusätzlich noch zwei Stunden Schwimmunterricht im Gartenhallenbad Nachrodt.

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Technik

Das Fach Technik vermittelt technische Verfahren und Systeme, mit denen Schülerinnen und Schüler ihre Umwelt im privaten, beruflichen und öffentlichen Leben zielorientiert verändern und gestalten können.

Die Inhaltsfelder dieses Faches sind:

  • Sicherheit am Arbeitsplatz: Kenntnisse über die Sicherheitsbestimmungen, sicherer und sachgerechter Umgang mit Maschinen und Geräten
  • Fertigungsprozesse: Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsorganisation, die Herstellung eines Alltagsgegenstandes
  • Energieversorgung- und Einsparung: Auseinandersetzung mit den verschiedenen Formen der Energie, der Energieumwandlung sowie der Energieversorgung
  • Informations- und Kommunikationstechnik: Entwicklung von Geräten und Systemen der Informations- und Kommunikationstechnik und deren Auswirkungen für die Arbeitswelt

Einen Schwerpunkt setzt das Fach Technik hinsichtlich der Berufsorientierung auf die Theorie-Praxis-Verschränkung. Die gesammelten Erfahrungen bei der praktischen Arbeit werden bei Erkundungen an der Realität überprüft. Lokale und regionale Möglichkeiten von außerschulischen Lernorten (Industrie-, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Museen, Arbeitsamt) werden hier genutzt.

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Textilgestaltung

Quelle: Kernlehrplan Textilgestaltung an der Gesamtschule

Im Fach Textilgestaltung werden Schülerinnen und Schülern Lernwege eröffnet und aufgezeigt, Wie durch die bewusste, sachkundige und kreative Auseinandersetzung mit Textilien, als allgegenwärtige Phänomene der Alltagswelt, Sachwissen und fachliche Kenntnisse aufgebaut werden können. Textilien in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen sowie in ihren jeweiligen Verwendungszusammenhängen transportieren kulturelle und biografische Informationen.

Die Bewusstmachung der kommunikativen Anteile textiler Erscheinungsformen und die Anleitung zum Verstehen und Deuten ihrer Konkretion In unterschiedlichen textilen Gestaltungen führen bei den Lernenden zu Informations- und Verständigungsprozessen, die auch die Fähigkeit und Bereitschaft für die Beschäftigung mit ungewöhnlichen Gestaltungsformen in ihrer Funktion der Identifikation und Abgrenzung ermöglichen.

Die Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Denk- und Verhaltensmustern von Kindern und Jugendlichen anhand textiler Prozesse und Produkte ermöglicht die Visualisierung von Unterschiedlichkeit und Ähnlichkeit sowie zeitbezogenen und gesellschaftsbezogenen Entwicklungen von Norm und Rolle.

Wie die Fächer Kunst und Musik trägt das Fach Textilgestaltung zum Aufbau einer ästhetischen Sozialisation und Erziehung bei. Die Berücksichtigung und Förderung aller Sinnestätigkeiten, insbesondere des Taktilen, erweitert den Prozess der kognitiven Erkenntnis um sinnliche Anteile.

In der Akzentuierung von ästhetischen, technisch-wirtschaftlichen und kommunikativ geprägten Erfahrungsfeldern bietet das Fach die Möglichkeit, Sachverhalte des alltäglichen und gesellschaftlichen Lebens in für Lernende nachvollziehbaren Zusammenhängen zu bearbeiten. Die formal geprägte Ästhetisierung der Lebenswelt, die Herstellung modischer Textilien und ihre stofflichen Grundlagen sowie die gruppenbezogenen Verwendungen von nonverbalen Symbolen in textilen Prozessen und Produkten seien hier als zu bearbeitende Bereiche exemplarisch genannt.

Die im Unterricht des Faches Textilgestaltung vermittelten Techniken und Verfahren der textilen Fäden-, Garn- und Flächenbildung, der textilen Farb- und Formbildung und der Verwendung Textilien in Aktionen und Interaktionen erweitern für Schülerinnen und Schüler den darstellerischen und gestalterischen Handlungsspielraum.

Wirtschaft

Der Bereich Wirtschaft trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler ihre unterschiedlichen Rollen als Wirtschaftsbürgerinnen und -bürger in der Demokratie wahrnehmen und an ökonomischen Prozessen in Alltag und Beruf aktiv teilhaben können. Ziel des Faches ist es, den Lernenden ein fundiertes Urteilen und Handeln zu ermöglichen und damit eine ökonomische Grundbildung als wichtigen Bestandteil der allgemeinen Bildung zu entwickeln. In diesem Zusammenhang erlangen Schülerinnen und Schüler im Sinne einer umfassenden Berufsorientierung wirtschaftsbezogene Kompetenzen, um ihre persönliche private und berufliche Zukunft bewusst und aktiv gestalten zu können.

Die Inhaltsfelder dieses Faches sind:

  • Wirtschaften in privaten Haushalten: Konsumentenrolle von Kindern und Jugendlichen innerhalb der Gesellschaft; Sensibilisierung für die Verfügbarkeit und Verwendung von Einkommen sowie den Gebrauch und die Nutzung von Gütern; Rechten und Pflichten des Konsumenten
  • Wirtschaften in Unternehmen: Unterschiedliche Konzepte von Arbeit in Unternehmen; Erklärung und Gestaltung von Arbeitsmärkten, die Gestaltung sozialer Beziehungen in Unternehmen sowie die Rahmenbedingungen unternehmerischen Handelns zwischen Regulierung und Deregulierung
  • Zukunft von Arbeit und Beruf: Strukturwandel und die Zukunft der Arbeit in ihrer Bedeutung für die Berufsorientierung; Wandlung der Arbeitsformen, Arbeitsbeziehungen und Qualifikationsanforderungen; Zeit-, Leih-, Telearbeit und Selbstständigkeit, Familien- und Bürgerarbeit berücksichtigt

Eine Möglichkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge zu erfahren, erhalten die Schüler/-innen durch die Gründung einer Schülerfirma.