Arbeitslehre – Berufspraxis


Arbeitslehre – Berufspraxis

Das Profil Berufspraxis umfasst die Fächer Hauswirtschaft, Technik und Wirtschaft. Es leistet einen Beitrag zur Entwicklung einer hauswirtschaftlichen, technischen und ökonomischen Grundbildung. Dieses Profil macht sich zur Aufgabe, den Schülern die Lebenswelt erfahrbar und durchschaubar zu machen und sieht sich somit als Vorbereitung der Jugendlichen auf die gegenwärtige und zukünftige Arbeits- und Wirtschaftswelt.

Der Wahlpflichtbereich Berufspraxis ist an der Sekundarschule Altena/Nachrodt-Wiblingwerde besonders wichtig, da in dem Einzugsgebiet viele mittelständische Handwerksbetriebe Fachkräfte suchen. Ebenso nimmt der Berufsbereich der Kranken- und Altenpflege einen immer höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft ein, zu dem man in diesem Bereich eine fundierte Grundlage schaffen kann. Die Zusammenhänge zwischen technischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Bedingungen von Arbeit soll den Schülern die Möglichkeit zur Flexibilität und Mobilität eröffnen und den Jugendlichen schließlich die Entscheidung bei der Berufswahl erleichtern.

Die Lernprozesse im Profil Berufspraxis sind weitgehend gekennzeichnet durch das Prinzip des forschenden, handlungsorientierten und selbstbestimmten Vorgehens. Im Mittelpunkt steht die arbeitspraktische Erfahrung, auf dessen Basis Arbeitsprozesse reflektiert werden. Die Arbeitspraxis schafft so Handlungserfahrung und ist die Vorbereitung auf die originale Begegnung der Jugendlichen mit der Lebens- und Arbeitswelt. Die lebensnahen Lernsituationen und -inhalte geben Schülern die Möglichkeit, ihr eigenes Können zu entfalten und damit ein positives Selbstwertgefühl aufzubauen.

Die drei Fächer des Lernbereichs haben eigenständige Perspektiven, die sie in den Aufbau arbeitsbezogener Kompetenzen bei den Schülern einbringen. Die Inhalte der Fächer Hauswirtschaft, Technik und Wirtschaft werden in den Unterpunkten genauer beschrieben.